Pressemitteilung

Kinderstiftung Ulm/Donau-Iller mit neuer Geschäftsführung

Portrait Frau

"Kinderarmut geht uns alle an und ich freue mich darauf, hier im Rahmen meiner Tätigkeit meinen Beitrag leisten zu dürfen, frühzeitig und nachhaltig Abhilfe zu schaffen" so die neue Geschäftsführerin.

Die Kinderstiftung Ulm/Donau-Iller wurde 2013 gegründet und die Caritas Ulm hat auf Wunsch der Stifter die Geschäftsführung übernommen. Zweck der Stiftung ist die Entwicklung und Förderung von Projekten zur Chancengleichheit und zur Verhinderung von Kinderarmut und Ausgrenzung. Unterstützt werden benachteiligte Kinder und Jugendliche aus der Region Ulm/Donau-Iller. Neben Einzelfallhilfen und Unterstützung von externen Projekten liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Angebot eigener Projekte, die nachhaltig den Kreislauf von Familien-/Kinderarmut unterbrechen sollen.  

Obwohl in der ersten Kuratoriumssitzung unter neuer Leitung auch die Problematik der niedrigen Zinserträge auf der Tagesordnung stand, hat sich die Stiftung in den vergangenen knapp sechs Jahren bereits einen Namen gemacht. Das naturpädagogische Konzept der GRÜNFINDER, die Kindern im Grundschulalter in Kleingruppen die Natur im Sozialraum erschließen, wurde wissenschaftlich begleitet und bestätigt die positive Entwicklung der teilnehmenden Kinder. Seit einem Jahr wird das Konzept auch als Ferienangebot in Zusammenarbeit mit der Quartiersozialarbeit am Wenzelstein angeboten. "Diesen Weg müssen wir weitergehen und in der Tiefe Kinder einen längeren Zeitraum begleiten, um nachhaltige Erfolge erzielen zu können" so Dr. Jörg Waiblinger, Kuratoriumsmitglied der Stiftung. Mathias Abel, ebenfalls Kuratoriumsmitglied und Geschäftsführer der Caritas in Neu-Um / Günzburg freut sich, dass der Wirkungskreis der Stiftung nicht auf Ulm begrenzt ist. "Kinderarmut macht nicht an Landesgrenzen Halt" so Abel, der die Ausweitung der GRÜNFINDER-Gruppen entlang der Donau begrüßen würde.